(Stockuhr, Kommodenuhr, engl. Bracketclock)
ca 1800, sog. Berner Stubenzyt = Stubenuhr
Poliertes Kirschbaumholzgehäuse, dreifach verglast, rückwärtige Schiebetüre
Gehämmertes, glattgefeiltes und poliertes Messingzifferblatt mit aufgeschraubtem gravierten Zinn-Zahlenreif und Zinn-Eckverzierungen, sowie einer bogenförmigen Schauöffnung für das Scheinpendel.
Schön geschnittene und gebläute Eisenzeiger
Hochrechteckiges Messingwerk mit nur einem Federhaus für den Antrieb des Gehwerks mit Spindelhemmung und kurzem Pendel und für das Rechenschlagwerk, das die Stunden auf eine Glocke schlägt.
Während des Aufziehens treibt die Feder das Gehwerk weiterhin an, der Kraftfluß zum Schlagwerk wird unterbrochen.
Repetition des Stundenschlags auf Schnurzug.
Links neben der IX kann mit einem Knopf das Schlagwerk abgestellt werden.
Die Verwendung nur eines Federhauses für Geh- und Schlagwerk findet man hauptsächlich bei französischen Stockuhren, den sog. Religieusen, Ende des 17. Jh bis ca. 1700.
Diese Bauweise hat sich in der Gegend von Burgdorf und im Emmental erhalten.
Höhe = 35 cm,
Breite im der Mitte = 26 cm,
Tiefe = 16 cm, Zifferblatt 19x19 cm
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Nächste Uhr : Deutsche Stutzuhr
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