Reiseuhr von ca. 1900 in einem massiven Anglaisegehäuse aus gegossenem, geschliffenen und polierten Messing mit fünf facettierten Kristallglasscheiben.
Flaches weißes Emailzifferblatt mit schwarzen römischen Zahlen und arabischer Minuterie, darunter einer kleinen Skala mit arabischen Zahlen für die Weckzeiteinstellung.
Das Zifferblatt ist signiert von: "Andreas Huber, München"
Gebläute Stahlzeiger
Federgetriebenes Achttagewerk mit einer Spitzzahnankerhemmung, mit einem Ausgleichsanker mit verdeckten Steinen, bimetallischer Schraubenunruhe, 12 Steinen.
Das Rechenschlagwerk schlägt Grande Sonnerie auf zwei Tonfedern, umstellbar auf Petite Sonnerie und abstellbar.
Beide Federhäuser mit einer Malteserkreuzstellung zur Begrenzung der Federkraft
In der Stellung Grande Sonnerie schlägt die Uhr um ein Viertel nach zuerst die vergangene Stunde auf eine Tonfeder und danach einen Doppelschlag auf beide Tonfedern für die vergangene Viertelstunde.
Zur halben Stunde werden nach dem Stundenschlag zwei Doppelschläge für die beiden vergangenen Viertelstunden geschlagen, um Viertel vor nach dem Stundenschlag drei Doppelschläge für die drei vergangenen Viertelstunden.
Zur vollen Stunde schlägt sie nur die Anzahl der Stunden auf eine Tonfeder. Repetition der Stunden und der Viertelstunden auf Knopfdruck.
Der Wecker schlägt ebenfalls auf eine der Tonfedern.
Lit.: Charles Allix: Carriage Clocks
Höhe ohne/mit Griff= 14/18.5 cm, Breite=10 cm, Tiefe=9 cm
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