Schwere, wenig getragene Schweizer Sprungdeckeltaschenuhr sog. Savonette von ca. 1890 mit Minutenrepetition
Massives glattes Gehäuse aus 14 K = 585er Rosé-Gold mit sog. á gout-Schlüssen zum Pendanten, Staubdeckel auch aus Gold, Gehäusemacher-Punze: JL in einem Oval.
Flaches weißes Emailzifferblatt mit schwarzen römischen Zahlen für die Stunden, vertieft eingesetzte Sekundenskala, goldene Louis XVI-Zeiger.
Vernickeltes Brückenwerk von LeCoultre in erster Qualität mit geschliffenen und polierten Stahlteilen, Repetition der Stunden durch Schläge auf eine Tonfeder, der Viertelstunden als Doppelklang, der Minuten auf die zweite Tonfeder, gut hörbarer Klang.
Schweizer Ankerhemmung, Stahlanker und -Ankerrad, bimetallische Schraubenunruhe, gebläute Unruhspirale mit Endkurve nach Breguet, 32 Steine, Decksteine auf dem Anker und dem Gangrad, auch das Schlagwerk ist in Steinen gelagert.
Dieses Repetieruhrwerk von LeCoultre ist das beste, das es damals gab und wurde von allen namhaften Herstellern verwendet, u.a. Patek Philippe und Lange u. Söhne.
Durchmesser 53,5 mm, Dicke 16,5 mm, Gewicht 118 g, Gehäusenummer 4335
Zeigerstellhebel bei der IIII
Bild 2 · Bild 3
Nächste Uhr: Savonette ca. 1920
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