Seltene Taschenuhr mit Rubinzylinder von ca. 1830, die ein Schüler des berühmten Uhrmachers Breguet gebaut hat.
Das Gehäuse besteht aus 750er Gold, Rückdeckel und Gehäuserand sind guillochiert (= maschinengraviert), das Zifferblatt aus massivem guillochierten Silber mit feinen Breguetzeigern aus gebläutem Stahl.
Das Uhrwerk ist wie ein Schmuckstück gebaut, mattiert und feuervergoldet, mit saphirblau gebläuten Schrauben und auf Hochglanz polierten Stahlteilen.
Es schlägt nach dem Eindrücken des Pendanten die vergangenen Stunden und Viertelstunden auf zwei Tonfedern.
Sehr selten und speziell ist die Hemmung, eine Zylinderhemmung mit einem Rubinzylinder.
Der Name der Hemmung kommt von dem Rohr = Zylinder, das die Achse der Unruhe bildet.
Bei einfachen Uhren ist der Zylinder aus Stahl, nur in ganz wenigen hochwertigen Uhren aus Rubin.
Der Sinn eines Rubinzylinders besteht darin, daß er die Reibung vermindert, denn die Zähne des Hemmungsrades reiben bei dieser Bauweise an dem Zylinder.
Bild 2 · Bild 3
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