Französische Bilderuhr von ca. 1850, Ölgemälde auf Leinwand, gekehlter Rahmen, teilweise glänzend, teilweise matt blattvergoldet.
Hinter dem Rahmen ist oben ein Holzkasten mit Scharnieren angeschraubt. Der Kasten wird nach unten flacher, so daß das Bild leicht geneigt hängt.
An der Rückwand des Kastens ist das Uhrwerk, ein Agelusläutwerk und ein Spielwerk mit drei Melodien angeschraubt.
Das weiße Emailzifferblatt mit den schwarzen römischen Zahlen ist durch eine runde Öffnung in dem Gemälde sichtbar ( im Kirchturm ).
Massives federgetriebenes Achttgewerk mit Ankerhemmung und Pendel, gebaut in der Tradition der französischen Penduliers aus hartgehämmertem Messing für die Platinen und die Räder sowie glashartem Tiegelstahl für die Achsen und Triebe.
Das Schloßscheibenschlagwerk schlägt die halben und vollen Stunden auf eine Tonfeder.
Das Pendel hängt an einer zur Regulierung verstellbareren Fadenaufhängung. Dreht man an dem kleinen Knopf oben am Werk, so wickelt sich der Faden bei einer Linksdrehung ab und das Pendel wird länger, die Uhr geht langsamer.
Das Angelusschlagwerk läutet zweimal täglich zum Gebet.
Das Spielwerk mit den drei Melodien kann von Hand ausgelöst werden.
Zum Aufziehen der Werke wird das Bild mit Rahmen aufgeklappt.
Höhe 68 cm, Breite 79 cm, Tiefe oben 17cm, unten 11 cm
Bild 2
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