Kleine Wiener Biedermeierwanduhr, sog. Dachluhr in einem mit Mahagoni furnierten und mit Ahorn abgesetzten Nadelholzgehäuse. Typisch ist die großzügige Verglasung, um das teuere Mahagoni zu sparen.
Weißes Emailzifferblatt mit schwarzen römischen Zahlen, gebläuten Stahlzeigern, eingerahmt von einer ziselierten Messinglünette.
Massives Messingachttagewerk mit Grahamhemmung und einteiligem Stahlanker, angetrieben von einem Messinggewicht über Darmsaite und eine Umlenkrolle. Die Pendelstange ist aus Stahl halbrund gefeilt und schauseitig poliert, die Pedellinse besteht aus zwei getrieben Messingschalen, die miteinander ver-schraubt sind. Nur die Vorderseite ist poliert.
So kleine Dachluhren sind sehr selten, meist waren sie größer, weil es damals noch keine elektrische Beleuchtung gab und somit die größeren Zifferblätter leichter ablesbar waren.
Höhe 68 cm, Breite in der Mitte 15,5 cm, Tiefe in der Mitte 9 cm.
Bild 2
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